G.& B. von Barsewisch – Vom Kochen und Leben in märkischen Gutshäusern

untitledSie woll­ten doch schon immer wis­sen, wie das Leben so war in den mär­ki­schen Guts­häu­sern. Hier bekom­men Sie den Ein­blick. Die Geschwis­ter von Bar­se­wisch, Nach­kom­men der Fami­lie Gans zu Put­litz haben dazu die­ses Buch geschrie­ben. Außer der sehr infor­ma­ti­ven Geschich­te der Fami­lie, befasst sich das Buch auch mit Kochen und Essen des „Land­adels“. Die Suche nach alten Rezep­ten war beschwer­lich und zog sich hin. Hat sich aber gelohnt. Denn die Rezep­te spie­geln den Essens­all­tag nach. Las­sen Sie sich ver­füh­ren von den ein­fach und teil­wei­se ori­gi­nel­len Gerich­ten. Die meis­ten davon sind ein­fach und schnell nach­zu­ko­chen. Ralf Jacob

L&H Ver­lag, 19,80 Euro

Fisch­pud­ding

Zuta­ten

  • 3 Pfund Zan­der, Hecht oder ande­rer Fisch
  • ½ Pfund ein­ge­weich­te, gut aus­ge­drück­te Sem­mel
  • Etwas mehr als ½ L. wei­ße Sau­ce
  • ½ Pfund But­ter
  • 8 bis 10 Eier
  • 75 g fein gewieg­te Sar­del­len

Ein Drit­tel vom Fisch wird in But­ter gar gemacht. Das rohe Fisch­fleisch wird mit den Sar­del­len durch ein Sieb gestri­chen.

Man rührt 8 Eigelb, 2 gan­ze Eier mit der Grund­sauce (hel­le Mehl­schwit­ze) und Sem­meln recht weiß (schau­mig). Thut Salz, Pfef­fer, Mus­kat, etwas gerie­be­ne Scha­lot­te (fei­ne Zwie­bel­sor­te) und Par­me­san dar­an, das Fisch­fleisch dazu und das stei­fe Eiweiß. In der mit But­ter aus­ge­stri­che­nen Pud­ding­form 1 bis 1 ½ Stun­den kochen. Cham­pi­gnon- oder Krebs­sauce dazu. (Das Rezept ist in Ori­gi­nal­schreib­wei­se von damals).

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