Kosmos

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Hil­de­gard Möl­ler – Rest­los

Immer das alte Lied, was mit den Res­ten machen. Zum Weg­wer­fen zu scha­de, also wer­den dar­aus lecke­re Gerich­te gemacht. Hil­de­gard Möl­ler beschreibt in ihrem Buch was man so alles zube­rei­ten kann. Ob Brot­sa­lat, Nudel­pfef­fer bis zur Gaz­pa­cho, ein­fach lecker. Sogar aus ver­meint­li­chen Abfäl­len wie Apfel­scha­len oder Kohl­ra­bi­blät­ter zau­bert die Autorin etwas. Ein­fach cle­ver die­ses Buch. Ralf Jacob

Kos­mos, 14,99 €

Grü­ne Pfann­ku­chen mit Kräu­ter­creme

Zuta­ten für 2 Per­so­nen

  • 125g Mehl
  • 2 Eier
  • 70ml Mine­ral­was­ser
  • 70 ml Milch
  • Salz, Pfef­fer aus der Müh­le
  • ½ Tl. edel­sü­ßes Papri­ka­pul­ver
  • 50g Blät­ter, wie Spi­nat, Feld­sa­lat, Ruco­la, von Kohl­ra­bi, Radies­chen, Rote Bete
  • 125g Mager­quark
  • 60g Crè­me fraîche
  • 1 Hand­voll Gar­ten­kräu­ter
  • 2El. Pflan­zen­öl

Das Mehl in einer Rühr­schüs­sel mit Eiern, Mine­ral­was­ser und Milch zu einem glat­ten Teig ver­rüh­ren. Mit Salz, Pfef­fer und Papri­ka­pul­ver wür­zen. Die Blät­ter waschen, tro­cken schüt­teln, grob zer­klei­ner und mit dem Teig mit dem Mix­stab pürie­ren.

Für die Kräu­ter­creme Quark mit Crè­me fraîche ver­rüh­ren, mit Salz und Pfef­fer wür­zen. Die Kräu­ter waschen, tro­cken schüt­teln, hacken und unter­rüh­ren.

In einer beschich­te­ten Pfan­ne das Öl erhit­zen. Nach­ein­an­der zwei Pfann­ku­chen backen. Dafür mit einer Schöpf­kel­le den Teig in die Mit­te der Pfan­ne geben. Damit sich der Teig bes­ser ver­teilt, die Pfan­ne etwas schwen­ken. Pfann­ku­chen bei schwa­cher Hit­ze ca. 2 Minu­ten backen. Zum Wen­den auf einen gro­ßen Deckel glei­ten las­sen und zurück in die Pfan­ne geben.

Pfann­ku­chen mit Kräu­ter­creme bestrei­chen. Zuge­deckt die Crè­me warm wer­den las­sen, zusam­men­klap­pen und ser­vie­ren. Oder den Pfann­ku­chen abküh­len las­sen, Kräu­ter­creme auf­strei­chen und zusam­men­rol­len. Mit einem schar­fen Mes­ser quer in 3 cm brei­te Röll­chen schnei­den. Als Fin­ger­food ser­vie­ren.

Zeit­be­darf 30 Minu­ten

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Mat­thi­as F. Man­gold – Grill­ge­nuss für jede Jah­res­zeit

Som­mer­zeit, Grill­zeit. Für alle, die ger­ne gril­len ist die­ses Buch ein Muss. Eine Viel­zahl von Rezep­ten, Infos und Tipps, machen das Gril­len, ob mit Holzkohle‑, Gas- oder Elek­tro­grill zu einem Ver­gnü­gen. Stim­mungs­vol­le Fotos set­zen die Rezep­te in Sze­ne und außer­dem kann man das Buch auch für die rest­li­chen Jah­res­zei­ten nut­zen, wie es der Titel ver­rät. Ralf Jacob

Kos­mos, 19,95 Euro

BBQ-Schwert­fisch – tro­pisch mari­niert

Zuta­ten für 4 Per­so­nen

  • 2 Tl. Zitro­nen­saft
  • 4 El. Ana­nas­saft
  • 2 El. hel­le Soja­sauce
  • 1 El. Toma­ten­mark
  • 2 Knob­lauch­ze­hen
  • 4 El. Pim­pi­nel­le­blätt­chen (ersatz­wei­se glat­te Peter­si­lie)
  • Salz
  • schwar­zer Pfef­fer aus der Müh­le
  • 4 Schwert­fischsteaks à 250g
  • Öl zum gril­len

In einer Schüs­sel Zitro­nen­saft, Ana­nas­saft, Soja­sauce und Toma­ten­mark ver­mi­schen. Den Knob­lauch abzie­hen, fein wür­feln und dazu­ge­ben.

Die Kräu­ter waschen, tro­cken tup­fen und getrennt von­ein­an­der hacken. Von der Pim­pi­nel­le die Hälf­te bei­sei­te stel­len, den Rest in die Sau­ce geben. Mit Salz und etwas Pfef­fer abschme­cken.

Die Schwert­fischsteaks in eine mög­lichst gro­ße, fla­che Scha­le legen und gleich­mä­ßig mit der Mari­na­de über­zie­hen. Kühl gestellt eini­ge Stun­den durch­zie­hen las­sen, dabei ein­mal wen­den.

Den Grill auf mitt­le­re Hit­ze (ca. 230° Grad) vor­hei­zen. Grill­plat­te oder –rost ein­ölen. Die Steaks aus der Mari­na­de neh­men und von bei­den Sei­ten über direk­ter Hit­ze offen je 2 Minu­ten gril­len. Zum Ser­vie­ren mit der übri­gen Mari­na­de beträu­feln. Die rest­li­che Pim­pi­nel­le dar­über­streu­en.

Zeit­be­darf: 15 Minu­ten, 1–2 Stun­den mari­nie­ren, ca. 4 Minu­ten gril­len

Suppen

Sup­pen gehen immer. Beson­ders jetzt in der kal­ten Jah­res­zeit wärmt ein Süpp­chen bes­tens. Die Autorin hat aus ihrer Rezep­te­samm­lung die bes­ten zusam­men­ge­stellt. Ein opti­sches Schman­kerl sind die klei­nen Sym­bo­le, die die Sup­pen cha­rak­te­ri­sie­ren. Ob „Kraft­pa­ket“, „weckt Lebens­geis­ter“ oder „Viren­kil­ler“, da muss man erst­mal schmun­zeln. Auf­ge­baut ist das Buch nach Jah­res­zei­ten, was bei Sup­pen durch­aus Sinn macht. Zu jedem Kapi­tel gibt es eine Ergän­zung mit Top­pings, Ein­la­gen oder Gewürz­mi­schun­gen, die die Sup­pen raf­fi­nier­ter machen. Inhalt­lich und optisch ein gelun­ge­nes Buch. Guten Appe­tit. Ralf Jacob

Kos­mos, 14,95 Euro

Brot­sup­pe aus der Tos­ka­na

  • 150g alt­ba­cke­nes Brot
  • 800g Toma­ten
  • 1 gro­ßes Bund Basi­li­kum
  • 1 Zweig Ros­ma­rin
  • 4 Knob­lauch­ze­hen
  • 1 getrock­ne­te Chi­li­scho­te
  • 4 El. Oli­ven­öl
  • Salz, Pfef­fer aus der Müh­le
  • Oli­ven­öl zum Beträu­feln

Das Brot in dün­ne Schei­ben schnei­den. Aus den Toma­ten den Stiel­an­satz her­aus­schnei­den. Die Toma­ten mit kochen­dem Was­ser über­brü­hen, kurz zie­hen las­sen, kalt abschre­cken und häu­ten. Die Toma­ten klein wür­feln.

Das Basi­li­kum und den Ros­ma­rin waschen und tro­cken schüt­teln. Gut die Hälf­te der Basi­li­kum­blätt­chen und die Ros­ma­rin­na­deln abzup­fen und fein schnei­den. Den Knob­lauch schä­len und in fei­ne Schei­ben schnei­den. Die Chi­li­scho­te im Mör­ser zer­drü­cken.

Das Öl im Sup­pen­topf erhit­zen. Knob­lauch, Kräu­ter und Chi­li dar­in unter Rüh­ren andüns­ten. Toma­ten dazu­ge­ben und offen bei mitt­le­rer Hit­ze etwa 10 Minu­ten köcheln las­sen.

Die Brü­he angie­ßen und zum Kochen brin­gen. Das Brot dazu­ge­ben und alles wei­te­re 10 ‑15 Minu­ten garen, bis das Brot zer­fal­len ist. Die Sup­pe mit Salz und Pfef­fer abschme­cken. Vom übri­gen Basi­li­kum die Blät­ter abzup­fen. Die Sup­pe auf vor­ge­wärm­ten Tel­lern ver­tei­len und mit Basi­li­kum bestreu­en. Bei Tisch jeweils noch etwas Oli­ven­öl über die Sup­pe träu­feln.

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