Sophie Bonnet – Provenzalischer Genuß

Provenzalischer GenußDie Ham­bur­ger Autorin Hei­ke Kos­chyk schreibt seit 2014 unter dem Pseud­onym Sophie Bon­net Frank­reich-Kri­mis, die in der Pro­vence ange­sie­delt sind. Haupt­dar­stel­ler ist der sym­pa­thi­sche Kom­mis­sar Pierre Durand. Zum neu­en Fall ist jetzt auch das pas­sen­de Koch­buch erschie­nen, denn der Kom­mis­sar löst nicht nur die Fäl­le, er isst auch für sein Leben gern. Jedes Kapi­tel im Buch befasst sich mit einem Schau­platz der fünf Bän­de und ent­hält kuli­na­ri­sche Beson­der­hei­ten, hüb­sche Anek­do­ten und stim­mungs­vol­le Fotos der Pro­vence. Dazu gibt es 75 Rezep­te, die sich ein­fach nach­kom­men las­sen. Die­ses Buch ist eine Lie­bes­er­klä­rung an die Pro­vence und ihre Küche, sagt Sophie Bon­net. Ralf Jacob

Süd­west, 25 Euro

Kanin­chen mit Back­pflau­men

Zuta­ten für 4 Per­so­nen

  • 4 Kani­chen­keu­len à 300 g
  • Salz, schwar­zer Pfef­fer aus der Müh­le
  • 2 Scha­lot­ten
  • 1 Knob­lauch­ze­he
  • 3 EL. Oli­ven­öl
  • 50 g But­ter
  • 200 ml Des­sert­wein (z. B. Sau­ter­nes)
  • 400 ml Wild­fond
  • 4 Zwei­ge Thy­mi­an
  • 300 g getrock­ne­te Pflau­men ohne Stein (wei­che Qua­li­tät, ansons­ten in lau­war­mem Was­ser vor­wei­chen)

Die Kani­chen­keu­len mit Salz und Pfef­fer ein­rei­ben. Scha­lot­ten und Knob­lauch abzie­hen und in fei­ne Wür­fel schnei­den.

Öl und But­ter in einem Schmor­topf erhit­zen. Das Fleisch dar­in bei star­ker Hit­ze rund­um anbra­ten. Die Tem­pe­ra­tur redu­zie­ren. Scha­lot­ten und Knob­lauch dazu­ge­ben und bei mitt­le­rer Hit­ze kurz anbra­ten.

Mit Wein und Fond ablö­schen. Den Thy­mi­an waschen, tro­cken schüt­teln und dazu­ge­ben. Den Deckel auf­le­gen und das Gan­ze bei schwa­cher Hit­ze etwa 45 Minu­ten schmo­ren. 10 Minu­ten vor Ende der Gar­zeit die getrock­ne­ten Pflau­men dazu­ge­ben und mit­zie­hen las­sen. Die Sau­ce mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.

Das Kanin­chen mit den Pflau­men auf Tel­ler ver­tei­len, mit der Sau­ce begie­ßen und ser­vie­ren. Dazu pas­sen Stampf­kar­tof­feln, Nudeln oder Land­brot.

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